Versicherungen

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Versicherungen – weniger ist mehr!

Jeder von uns hat und braucht sicherlich auch Versicherungen. Aber was sind die wirklich wichtigen und nach welchen Kriterien suche ich die besten Versicherer heraus?

Nun, es gibt für uns lediglich vier wichtige Versicherungen, die ein absolutes „Must Have“ sind, abgesehen von der Krankenversicherung sind dies:

  • Eine Haftpflichtversicherung
  • Eine Hausratversicherung
  • Eine Berufsunfähigkeitsversicherung
  • Für Familien und/oder bei laufenden Krediten eine Risikolebensversicherung

Über alle anderen Versicherungsprodukte lässt sich vortrefflich streiten und man muss sehr genau hinschauen, ob die Versicherungsform überhaupt zu einem passt und sich rechnet. Dazu gehören auch die sogenannten Riester- bzw. Rürup-Rentenversicherungen.
Gerade letztgenannte haben auch erhebliche Nachteile und passen nicht automatisch zu jedem Lebensentwurf.

Am Beispiel der Berufsunfähigkeitsversicherung möchten wir schildern, wie wir im Allgemeinen bei unseren Kunden und bei der Auswahl des „richtigen“ Versicherer vorgehen:

Im ersten Schritt ist zu klären, ob irgendwelche Vorerkrankungen eine Annahme durch einen Versicherer im Wege stehen könnten. Wenn ja, ist ein besonders sensibles Vorgehen nötig, um nicht auf die „schwarze Liste“ der Versicherungen zu kommen. Wenn ein Kunde dort einmal gelandet ist, ist ein möglicher Versicherungsschutz nur noch in den seltensten Fällen möglich. Jeder Fehler sollte hier vermieden werden.

Im zweiten Schritt überprüfen wir die Versicherung. Neben einem guten bzw. sehr guten Bedingungswerk, sind vor allem die Prozessquoten und die Leistungsfallquote entscheidende Kriterien. Was nutzt Ihnen eine Versicherung, die jahrelang mit Ihnen vor Gericht steht um die Rentenzahlungen im Ernstfall zu vermeiden?
Ein konkretes Beispiel: Ein bekannter Direktversicherer hat eine Leistungsfallquote von 44 %. Das heißt, dass von 100 Anträgen auf Rentenzahlungen aufgrund von Berufsunfähigkeit nur 44 positiv entschieden werden. Der sicherlich teurere Anbieter, den wir bevorzugen, kommt auf eine Quote von 68 %. Bei wem wären Sie lieber abgesichert?

Das Preis-Leistungsverhältnis ist gerade bei dieser sehr wichtigen Versicherung ausschlaggebend.

Bei Selbstständigen und Freiberuflern muss nun im dritten Schritt geprüft werden, ob die Berufsunfähigkeitsversicherung eventuell mit einer Basisrente kombiniert werden sollte. Gerade für Klienten, die in Versorgungswerke ihres jeweiligen Berufsstandes einzahlen, ist dieses steuerlich lukrativ.

Sie ahnen es, die Materie ist umfangreicher als man sich im Allgemeinen vorstellt.

Bei Fragen zu diesem Thema stehen wir Ihnen gern zur Verfügung. Auch wenn Sie bereits von Versicherern abgelehnt wurden, lohnt sich ein Gespräch mit uns. Um trotzdem Alternativen zu entwickeln.

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